tierpark

Schachtel randvoll mit Notizen.

no ears to hear with

"the thing has no ears to hear with and no head to turn; it has no brain-states, no brain to bear them, and no skull to close them in; prick it, and it does not bleed; tickle it, and it does not laugh". (@)

"That heroin is in my blood, and that blood is in my head"

Expert: Pastor Don Carpenter
Date: 4/15/2008
Subject: Music, religion, life

QUESTION: Is it wrong for a Christian to listen to secular bands like Artic Monkeys and Godspeed You!Black Emperor? I'm really confused.... Btw, can you guide me to a proper Christian website? I've struggling in my walk with God but i would really like to work in the ministry one day? Can you help me out? Thks a lot, i really appreciate your time... God bless

ANSWER: Hi Kevin,

Thank you for your questions. These are some very practical questions. Obviously, the Bible does not list bands and genres that are forbidden, and bands and styles that are accepted. If you were to ask 100 different pastors for a list like that, you would get 100 different lists. I have not heard of these bands, and I consider myself to know quite a bit about music and metal. The best thing to do in a case like this is to answer some general questions about the band or music style in question.

1. Would you be ashamed if you were listening to these bands when Jesus returns personally?

Matthew 24:44
44 Therefore be ye also ready: for in such an hour as ye think not the Son of man cometh.

2. Does this music hurt your ability to reach others with the truth about Jesus? Would others think that you were in sin?

1 Thessalonians 5:22
22 Abstain from all appearance of evil.

Romans 14:16
16 Let not then your good be evil spoken of.

Romans 14:20-21
20 For meat destroy not the work of God. All things indeed are pure; but it is evil for that man who eateth with offence. 21 It is good neither to eat flesh, nor to drink wine, nor any thing whereby thy brother stumbleth, or is offended, or is made weak.

3. Be fully persuaded in your own mind that this is a pure activity before God. If you doubt even a little that it is, then do not do it.

Romans 14:22-23
22 Hast thou faith? have it to thyself before God. Happy is he that condemneth not himself in that thing which he alloweth. 23 And he that doubteth is damned if he eat, because he eateth not of faith: for whatsoever is not of faith is sin.

I hope that this helps you.

In Christ
Pastor Don

(hier)

Schachtel randvoll mit Notizen III.

Nr. 753

Ich kannte schon lange seinen Namen und war stets darauf bedacht, ihn mit diesem zu grüssen und trotz meiner Abneigung einige freundliche Worte hervorzukramen und ihm zum Tausch anzubieten.
Er jedoch fragte stets mit unendlich arrogantem Grossmut, wie doch schon wieder der meine sei.
Man kenne ja, fügte er mit einer wegwerfenden Handbewegung an, so viele Leute, dass man sich niemals alle merken könne. Es sei aber auch, er hätte da so eine Theorie, und mit Theorien kenne ich mich doch aus, nicht wahr, ich sei das doch, er hätte da also diese Theorie: es sei gar nicht nötig, wenn nur jeder jeweils wisse, wie er selbst heisse, so sei nämlich die notwendige Information immer vorhanden und könne gegebenenfalls an die nötige Stelle übergeben werden.

Nr. 527

Jemandem zurufen, der vorbeigeht. Er steuert auf einem zu und lächelt säuerlich. Man merkt, dass man besser den Mund gehalten hätte. Keine Lust, ausgerechnet ihm zu begegnen. Es war bloss der kindliche Reflex der Freude am Wiedererkennen.

Nr. 573

Ich war während diesen Umarmungen (den oben ausführlich beschriebenen) nie ganz frei von Bitterkeit. Ein dunkler nagender Gedanke, eine ungewisse Entfremdung vielleicht, ein „Tropfen schwarzer Tinte in klarem Wasser“ – so beschrieb ich das ganz und gar unzutreffend.
Es ist mir überhaupt in letzter Zeit, genaugenommen seit vielen Jahren, seit dem 11. März 1972, völlig unmöglich, irgendwelche gehaltvolle Aussagen über meinen Gefühlszustand machen.
Da gibt es ja nur diese Allgemeinplätze. Welche, wie ich langsam zu vermuten beginne, vielleichte gerade ganz wunderbar zutreffen auf die genauso allgemeinen Gefühlszuständen. Wir sind ja „alle so formiert“, wie Luzia jeweils zu sagen pflegte.
Warum sollte man denn anders erzählen. Ist denn anders erzählen nicht gerade eine Verschleierung dieses Sachverhaltes? Edgar, hast du recherchiert, wie ich dir befahl, wie ich dich bat?
Na also, die 2000 Seiten waren ja nicht so wild.
Edgar räusperte sich und begann dann vorzulesen:
„Längst hat, auch in der Verfahrensweise von Literatur, etwas wie eine Ideologie des Besonderen sich formiert, eine Konzentration auf unverwechselbare Menschen, als ließe von ihnen noch so sich erzählen wie anno dazumal". Edgar sah auf. Klumpfuss kratze sich am Kopf. Dass es diesen nicht mehr gebe, fuhr Edgar dann fort, seltsam unwirklich in der schläferigen Nachmittagsstimmung des kleinen Cafés, habe seinen Grund darin "daß die Qualitäten, welche die Gesellschaft einmal von ihm verlangte, womöglich die Kategorie des Qualitativen selber, durch die neuen Produktionsmethoden überflüssig werden". (irgendwo in einem weinroten Buch)

interessante Welt

Nr. 100
"Was nun die schönen Mädchen anbelangt, die vorübergingen, so war ich von dem Augenblick an, da ich wußte, ich werde ihre Wangen sicherlich küssen können, von Neugier auf ihre Seele erfüllt. Die Welt kam mir von da an viel interessanter vor." (M.P.)

Die Schachtel, Vol. 3

Nr. 73
Das übliche unschlüssige Trinken; auch eine nach der anderen anzünden. Ja, und mit der Glut irgendwie rumfuchteln und bedächtig den Rauch aus Nase und Mund fliessen lassen, ja also, wie ich vorhin schon sagte, was ich also eigentlich sagen wollte, war dass nämlich, wie ihr wisst, klar ist doch, dass, allerdings – und eine kleine Pause, ein Schluck, ein Zug. Verstehen sie mich nicht falsch. Dann fangen aber schon die anderen zu reden an. Wie ich sagte: Karl Klumpfuss, irgend so ein Dichter, Verfasser irgendwelcher Romane, einiger Pamphlete, schreibt auch Broschüren als Brotjob, Pressetexte, PR-Texte; verdient in seiner Freizeit Geld, indem er entfernten Bekannten Produkte einer bestimmten Firma aufschwatzt; die Radikalisierung der Tupperwareparty; überhaupt weiss man nie, wenn einem jemand erzählt von diesem oder jenem Produkt; überhaupt weiss man sowieso nie. Freizeit, kann man dann einwerfen, wenn der noch Freizeit hat, wer hat heutzutage noch Freizeit; immer just do it, immer maximize und extreme value, auch das return on investment einkalkulieren und hie und da etwas quality time. Aber hör mal, von der anderen Ecke, dieses ganze business talk: ein alter Hut; zwei verschiedene Paar Schuhe; ein falscher Wanderstock. Lieber den Spatz in der Hand.

Nr. 74 (Fortsetzung)
Habt ihr mal eines gelesen? Ich meine, schaut man sich schon das Porträit-Bild an, welches im Moment überall, ich sage: wirklich überall hängt. So eine Masche, das ist doch völlig durchschaubar, das ist doch völlig 19. Jahrhundert aus dem Blick des ausgehenden Zwanzigsten, du verstehst doch, nicht wahr, sich so darzustellen. Aber klar, man sieht schon, an wen es sich richtet. "Oh, der Blick in die Ferne."
Und das Beste kommt erst noch, hört hört. Und ich nahm einen tiefen Schluck. Das Beste soll jetzt kommen. Man nickt also gespannt und lehnt sich vor. [In roter Tinte:] He has the ears of the prime minister.
Irgendwo gegenüber, Kopf auch noch leicht schräg, eigentlich beinahe kokett, und einige Hinweise. Schaut doch, zum Beispiel, schaut doch.
Nun doch noch das Beste, gut, wir sind gespannt. Er lehnt sich zurück und zieht gemächlich. So wild ist es gar nicht, hebt er an. Erzähl doch du: von deinem Tag.

Schachtel randvoll mit Notizen, Vol. 2

Nr. 14320
"Die Schriftsteller der Zukunft", schrieb J. Andermatt in seinem 1950 erschienenen Buch Die Schriftsteller der Zukunft, "werden hauptsächlich trinken, werden hauptsächlich, so eine Art Datenbank schwebt mir vor, gestammelte gesammelte Ausgeburten der menschlichen Brillianz Niederträchtigkeit, gestammelter Ausdruck nun, also kurzum: was ich in meine Schachtel voll Notizen werfe und vergesse, wird dann zugänglich werden, erinnert, wiederholt und durchgearbeitet werden (...) ".

Nr. 234
Die Zeitung ist beileibe nicht das Frühstück des gesunden Menschenverstandes (wieder sowas zum googlen), sondern vielmehr werden damit die aufgewühlten Gedanken, welche unter der Dusche noch wild sprudeln über das Gesicht laufen die Haut verbrennen, wenn man falsch aufdreht wie Shampoo in den Augen brennen welche noch unkontrolliert Wuchern (was wie man hört Diskurse, Städte und Banken tun) langsam geglättet und geordnet und - wie man selbst nachher sich in den Strom der Pendler einreiht - wieder in den alltäglichen Gang gebracht.

Nr. 54786
"Kurz und gut, ich begann mich zu fragen, wer wohl der Autor dieses kleinen Büchleins war, welches beinahe auf Nimmerwiedersehen in diese alte Kiste verschwunden war, wo ich die unsäglichen Beobachtungen, welche mir irgendwelche entfernten Bekannten aufzuschreiben zwingen, gemütlich in Staub und Finsternis liegend die Feuchtigkeit meines Kellers aufsaugen lasse." (S.25)

on the same morning, or a couple of days later, on the terrace.

Du bist nicht angemeldet.

oh, they don't go to sleep, quelle idée.

schwerfällig, schnaufend.
"So war das also", diktierte Klumpfuss Edgar (Edgar:...
hochzusammengesetzt - 19. Aug, 10:15
Bittegerngsche.
Bittegerngsche.
nuss - 18. Aug, 22:19
Zur Wiederauflage.
"Man muss es", schreibt Karl Klumpfuss gewohnt umständlich...
hochzusammengesetzt - 18. Aug, 21:47
Die Nacht, sagte sie,...
"Einfach geniessen", murmelte Klumpfuss und runzelte...
hochzusammengesetzt - 1. Aug, 01:04

dostoevski liked it with raspberry syrup.

reconstruct the deepest past.

 

stop saying 'the player'. it is either you or me.

Online seit 577 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 19. Aug, 14:56

firmly outlined with the point of a stick.

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